Folgen

Einflussfaktoren beim Schlafsack

 

Physikalisch

Durch Wärmeleitung Richtung Boden geht die meiste Energie im Schlafsack verloren. Der Schläfer komprimiert mit seinem Körpergewicht die Wattierung auf der Schlafsack-Unterseite und vermindert somit seine Wärmeleistung erheblich. Eine gute, wärmeisolierende Matte ist deshalb sehr wichtig.

Wärmeströmung (Konvektion):

Hier wandert Energie von Bereichen mit höherer Temperatur zu Bereichen mit niedrigerer Temperatur. Je mehr Platz, also mit Luft gefüllter Raum, im Innneren des Schlafsackes ist, desto größer ist der Kälteaustausch.

Atmung:

Bei kalten Temperaturen verliert der Körper Wärme und Flüssigkeit durch die Atmung. Abstrahlung von Wärme an die Umgebung. Wind verstärkt diesen Effekt nochmals. Der Schlafplatz sollte möglichst an einem windgeschützten Ort gewählt werden.

Verdampfung:

Zur Thermoregulation beginnt der menschliche Körper zu schwitzen. Das ist ein nützliches Kühlsystem, allerdings nur, wenn der Schweiß auch tatsächlich verdampfen kann. Ein Schlafsack mit mangelnder Atmungsaktivität leitet den Schweiß nur schwer nach außen ab, wir verspüren nach kurzer Zeit ein Kältegefühl und der Schlafsack verliert seine Wärmeleistung. Die Reduktion des Kälteschutzes ist bei Daunenschlafsäcken sehr groß, bei Synthetikschlafsäcken fällt der Effekt geringer aus.

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